Axolotl

Axolotl – Vorbild der Medizin

Viele haben bestimmt schon von dem Regenerationswunder Axolotl gehört. Diese Schwanzlurch gehört zu den Salamandern und kommt ursprünglich aus Mexiko. Das Tier ist gerade für Biologen und Mediziner besonders interessant. Den es kommt nie aus der Form einer Larve hinaus. Es wird geschlechtsreif, bevor es ausgewachsen ist. So sprechen Experten auch von einer Dauerlarve.

Axolotl – auf der Suche nach den Genen

Doch das Axolotl hat noch einen, besonders für die Medizin, interessanteren Aspekt: Verliert das Axolotl ein Bein oder den Schwanz, wachsen im diese Körperteile vollständig wieder nach. Und das ohne Narben. Und es kommt noch besser. Der Körper des Axolotl regeneriert sogar Defekte an Organen, wie dem Herz, dem Gehirn oder Wirbelsäule. Diese Tatsache, dass das Axolotl sich selbst bzw. Schäden an seinem Körper in so großen Umfang regenerieren kann, wollen sich jetzt Forschung im medizinischen Bereich zu Nutze machen.

Besonders für die Forschung im Bereich Wundheilung und plastische Chirurgie kann die Anatomie und die genetische Beschaffenheit des mexikanischen Molchs von großer Bedeutung sein. So wurde jetzt an der Medizinischen Hochschule Hannover ein Forschungszentrum für die Axolotl-Forschung eingerichtet. Die Forscher erwarten sich hilfreiche Ergebnisse aus der Forschung. Ziel ist es zunächst Patienten zu helfen, bei denn die Wundheilung verzögert ist. Dazu gehören Brandopfer, Diabetiker oder alte Menschen. Weiter ist ein neues Forschungsprojekt an der Universitätsklinik in Göttingen geplant. Hier steht die Heilung von Knochenbrüchen im Fokus.

Wenn es den Forschern gelingt, die Gene des Axolotls, die für die rasche Heilung von Wunden und verletzten Organen verantwortlich sind, zu entschlüsseln, könnte das ein Meilenstein für die medizinische Forschung sein.

Das ist echt krass oder? Ich finde das ist wirklich ein “Megatier” das die Medizin revolutionieren kann.

Deine Bodyrocker-Coach

Marco